Schritt 2 / 7In Zahlen

Die Kreatin-Dosierung in vier Zahlen

Schritt 3 / 7Verstehen

Warum genau 3 bis 5 Gramm Kreatin pro Tag?

Dein Muskel kann nur eine bestimmte Menge Kreatin als Phosphokreatin speichern, bevor der Speicher voll ist. Die Erhaltungsdosis von 3 bis 5 g pro Tag gleicht genau die Menge aus, die dein Körper über Niere und Stoffwechsel wieder abgibt. Nimmst du mehr, füllt sich dadurch kein zusätzlicher Speicher, du scheidest den Überschuss über den Urin und als Kreatinin aus.

Die Ladephase ist deshalb kein Muss, sondern eine Abkürzung. Mit 20 g pro Tag, verteilt auf vier kleinere Portionen, ist der Muskel schon nach 5 bis 7 Tagen gesättigt statt nach 3 bis 4 Wochen. Für Einsteiger, die es nicht eilig haben, reicht die niedrige Dosis von Anfang an völlig aus und belastet Magen und Darm weniger.

  1. 1Starte direkt mit 3 bis 5 g Kreatin-Monohydrat pro Tag.
  2. 2Nimm die Dosis täglich, auch an trainingsfreien Tagen.
  3. 3Löse sie in Wasser auf und trink ausreichend dazu.
Kreatin-Dosierung im Schema: ohne Ladephase 3 bis 5 g pro Tag mit voller Saettigung nach 3 bis 4 Wochen, mit Ladephase 20 g pro Tag ueber 5 bis 7 Tage und danach 3 bis 5 g Erhaltungsdosis, Faustregel 0,03 g pro Kilogramm Koerpergewicht
Zwei Wege zur vollen Saettigung: die niedrige Erhaltungsdosis von Anfang an oder die optionale Ladephase als Abkuerzung.
Schritt 4 / 7Dosis-Tabelle

Deine Kreatin-Dosis nach Körpergewicht

Die pauschale Erhaltungsdosis von 3 bis 5 g passt für die meisten Erwachsenen. Als Faustregel richtest du dich zusätzlich am eigenen Körpergewicht aus, etwa 0,03 g Kreatin pro Kilogramm täglich.

KörpergewichtErhaltungsdosis/Tagohne LadephaseLadephase/Tagoptional, 5-7 TageVolle Sättigung
bis 60 kg3 g12 g3-4 Wochen
60-80 kg3-4 g16 g3-4 Wochen
80-100 kg4-5 g20 g3-4 Wochen
über 100 kg5-6 g20-24 g3-4 Wochen

Ohne Ladephase dauert die volle Sättigung bei jedem Körpergewicht etwa gleich lang, weil die tägliche Dosis proportional mitwächst. Achte bei der Wahl deines Kreatins auf reines, laborgeprüftes Monohydrat ohne unnötige Zusätze, wie es zum Beispiel als geprüftes Monohydrat von XXL Nutrition erhältlich ist.

Schritt 5 / 7Fehler vermeiden

Die häufigsten Dosierungsfehler von Einsteigern

Kreatin richtig dosieren ist einfach, wenn du diese sechs Stolperfallen kennst und von Anfang an vermeidest.

Nur an Trainingstagen nehmen

Kreatin füllt einen Speicher, der auch an Ruhetagen abgebaut wird. Nimm deine Erhaltungsdosis jeden Tag, nicht nur vor oder nach dem Krafttraining.

Eine zu hohe Einzeldosis

Wer die ganze Ladephase-Menge auf einmal nimmt, riskiert Magen-Darm-Beschwerden. Teile größere Mengen auf mehrere Portionen über den Tag auf.

Zu wenig Wasser dazu trinken

Kreatin zieht Wasser in die Muskelfaser. Trink über den Tag ausreichend, sonst merkst du das eher am Magen als am Muskel.

Sofortige Wirkung erwarten

Kreatin ist kein Kick für einen einzelnen Satz. Der Effekt der richtigen Dosierung zeigt sich über Wochen, sobald der Speicher gefüllt ist.

Feste Kreatin-Kur mit Pausen

Regelmäßige Pausen sind bei der üblichen Dosierung nicht nötig. Setzt du aus, sinkt der Speicher einfach wieder, ohne dass du etwas gewinnst.

Teure Form statt Monohydrat

Für die Dosierung reicht reines Kreatin-Monohydrat, die am besten untersuchte und günstigste Form. Hydrochlorid oder gepufferte Varianten brauchst du als Einsteiger nicht.

Schritt 6 / 7Fragen

Fragen und Antworten zur Kreatin-Dosierung

Wie viel Kreatin nehme ich pro Tag als Anfänger?

Als Einsteiger reichen 3 bis 5 g Kreatin-Monohydrat als Erhaltungsdosis pro Tag, jeden Tag, auch an trainingsfreien Tagen. Diese Tagesdosis hält laut der International Society of Sports Nutrition den Kreatin-Speicher im Muskel dauerhaft gefüllt. Mehr als diese Menge bringt keinen zusätzlichen Nutzen, nur eine höhere Kreatinin-Belastung für die Niere.

Brauche ich eine Ladephase, um Kreatin richtig zu dosieren?

Nein, eine Ladephase ist optional. Mit 20 g Kreatin pro Tag, aufgeteilt in vier Portionen über 5 bis 7 Tage, sind die Muskelspeicher schneller gesättigt. Nimmst du gleich von Anfang an 3 bis 5 g täglich, erreichst du laut Studien zur Kreatin-Aufsättigung nach 3 bis 4 Wochen dieselbe Sättigung.

Wann am Tag nehme ich meine Kreatin-Dosis am besten ein?

Die Uhrzeit spielt bei der Kreatin-Dosierung kaum eine Rolle, zeigen Übersichtsarbeiten zum Einnahme-Timing. Entscheidend ist die tägliche Regelmäßigkeit der Erhaltungsdosis, nicht ob du sie morgens, vor oder nach dem Krafttraining nimmst. Löse die Dosis in Wasser oder einem Shake auf und trink dazu ausreichend.

Muss ich bei der Kreatin-Dosierung Pausen einlegen?

Nein, eine Kreatin-Kur mit festen Pausen ist nicht nötig. Die International Society of Sports Nutrition stuft die tägliche Erhaltungsdosis auch über mehrere Jahre als sicher ein. Setzt du länger aus, sinkt der Kreatin-Speicher im Muskel einfach wieder auf das Ausgangsniveau zurück.

Was passiert bei einer zu hohen Kreatin-Dosis?

Eine einzelne hohe Dosis Kreatin, etwa während der Ladephase, kann Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen auslösen. Das löst sich meist, wenn du die Tagesmenge auf mehrere kleinere Portionen verteilst und genug Wasser dazu trinkst. Einen zusätzlichen Nutzen über die empfohlene Erhaltungsdosis hinaus zeigen Studien nicht.

Wie berechne ich meine Kreatin-Dosis nach Körpergewicht?

Als Faustregel gelten etwa 0,03 g Kreatin pro Kilogramm Körpergewicht und Tag als Erhaltungsdosis. Bei 70 kg sind das rund 3 g, bei 100 kg rund 5 g. Für die meisten Einsteiger landet diese Rechnung im gleichen Bereich wie die pauschale Empfehlung von 3 bis 5 g täglich.

Kreatin-Dosierung kompakt: die wichtigsten Punkte im Schnellüberblick

Kompakt zusammengetragen, jede Zeile ein Merksatz zur richtigen Kreatin-Dosierung:

  • Die Kreatin-Dosierung für Einsteiger liegt bei 3 bis 5 g pro Tag.
  • Kreatin-Dosierung ohne Ladephase erreicht nach 3 bis 4 Wochen die volle Sättigung.
  • Kreatin-Dosierung mit Ladephase nutzt 20 g pro Tag über 5 bis 7 Tage.
  • Die tägliche Kreatin-Dosis gilt für Trainings- und Ruhetage gleichermaßen.
  • Kreatin als Nahrungsergänzungsmittel wird in Gramm pro Tag dosiert, nicht in Kapseln.
  • Kreatin-Monohydrat ist die Form, auf die sich die übliche Dosierung bezieht.
  • Die Erhaltungsdosis von Kreatin hält den Speicher in der Muskulatur konstant gefüllt.
  • Eine höhere Kreatin-Dosis als 5 g bringt keinen messbaren Zusatznutzen.
  • Die Kreatin-Dosis nach Körpergewicht folgt der Faustregel 0,03 g pro Kilogramm.
  • Bei 60 bis 80 kg Körpergewicht liegt die Kreatin-Dosis bei 3 bis 4 g täglich.
  • Bei über 100 kg Körpergewicht steigt die Kreatin-Dosis auf 5 bis 6 g täglich.
  • Die Kreatin-Dosierung sollte in Wasser oder einem Shake aufgelöst werden.
  • Genug Wasser gehört zur Kreatin-Einnahme dazu, weil Kreatin Wasser in die Muskelfaser zieht.
  • Eine zu hohe Einzeldosis Kreatin kann leichte Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt auslösen.
  • Die Kreatin-Dosis lässt sich auf mehrere kleinere Portionen über den Tag verteilen.
  • Das Timing der Kreatin-Dosis spielt eine kleinere Rolle als die tägliche Regelmäßigkeit.
  • Kreatin vor oder nach dem Krafttraining einzunehmen, verändert die Wirkung kaum.
  • Eine Kreatin-Kur mit festen Pausen ist bei der üblichen Dosierung nicht nötig.
  • Die Sicherheit der Kreatin-Dosierung ist über mehrere Jahre Supplementation gut belegt.
  • Kreatinin im Blut steigt bei Kreatin-Supplementation leicht, ohne die Niere zu schädigen.
  • Die Kreatin-Dosierung liefert über Phosphokreatin schnelle Energie für die Muskulatur.
  • Adenosintriphosphat wird durch die tägliche Kreatin-Dosis schneller nachgeladen.
  • Energiebereitstellung über Kreatin unterstützt kurze, intensive Sätze im Kraftsport.
  • Die Kreatin-Dosierung für Muskelaufbau bleibt bei 3 bis 5 g, unabhängig vom Trainingsziel.
  • Kreatin-Dosierung und Ernährung ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht.
  • Fleisch liefert zusätzliches Kreatin, das die Supplement-Dosis ergänzt.
  • Bei Vegetarismus und Veganismus ist die körpereigene Kreatin-Menge oft niedriger.
  • Veganer profitieren häufig stärker von einer festen Kreatin-Dosierung.
  • Die Kreatin-Dosierung wirkt unabhängig davon, ob Kreatin aus Nahrung oder Supplement stammt.
  • Ein Ödem durch Kreatin-Dosierung entsteht nicht, das Wasser bleibt in der Muskelfaser.
  • Muskelkrämpfe durch die übliche Kreatin-Dosierung sind wissenschaftlich nicht klar belegt.
  • Die richtige Kreatin-Dosierung unterstützt die Energiebereitstellung im Gehirn nur zu einem kleinen Teil.
  • Sport und Krafttraining profitieren am meisten von einer konstanten Kreatin-Dosierung.
  • Kraftsportler halten die Kreatin-Dosierung meist dauerhaft konstant, ohne Unterbrechung.
  • Die Kreatin-Dosierung nach Körpergewicht ist eine Orientierung, keine exakte Pflicht-Formel.
  • Lebensmittel wie Fleisch und Fisch liefern nur einen Bruchteil der üblichen Kreatin-Dosis.
  • Die Kreatin-Dosierung bleibt bei Frauen und Männern in Gramm pro Tag gleich.
  • Eine Anpassung der Kreatin-Dosierung an die Niere ist nur bei Vorerkrankung nötig.
  • Die Kreatin-Dosierung sollte bei Nierenerkrankungen vorher mit einem Arzt besprochen werden.
  • Supplementation mit der üblichen Kreatin-Dosierung gilt als gut verträglich.
  • Die Kreatin-Dosierung profitiert von einer ausgewogenen Ernährung im Hintergrund.
  • Eine falsche Kreatin-Dosierung ist selten gefährlich, aber oft unnötig teuer.
  • Reines Kreatin-Monohydrat deckt die empfohlene Dosierung günstiger als andere Formen.
Schritt 7 / 7Loslegen

Du kennst jetzt deine Kreatin-Dosierung

3 bis 5 g Kreatin-Monohydrat pro Tag, mit oder ohne Ladephase, jeden Tag konstant. Für diese Dosierung zählt vor allem die Qualität: reines, laborgeprüftes Monohydrat ohne unnötige Zusätze.

Schnellüberblick

Kreatin-Dosierung kompakt: die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Die Kreatin-Dosierung dreht sich um eine feste Erhaltungsdosis, die den Speicher in der Muskulatur füllt und dort als Nahrungsergänzungsmittel die Energiebereitstellung über Adenosintriphosphat unterstützt. Ob mit oder ohne Ladephase, mit oder ohne zusätzliche Ernährung aus Fleisch: die Dosis richtet sich am Körpergewicht aus und bleibt bei Kraftsport, Krafttraining und Muskelaufbau im gleichen Rahmen.

  • Kreatin-Dosierung bezeichnet die tägliche Erhaltungsdosis, die den Kreatin-Speicher im Muskel konstant hält.
  • Kreatin gehört als Nahrungsergänzungsmittel zu den meistuntersuchten Präparaten im Kraftsport.
  • Muskulatur speichert Kreatin überwiegend als Phosphokreatin für die Energiebereitstellung.
  • Adenosintriphosphat wird über Phosphokreatin aus der Kreatin-Dosierung schneller nachgeladen.
  • Muskelaufbau profitiert von einer konstanten Kreatin-Dosierung über mehrere Trainingswochen.
  • Krafttraining und Kraftsport nutzen die Energie aus der Kreatin-Dosierung für kurze, harte Sätze.
  • Dosis und Körpergewicht hängen bei Kreatin über die Faustregel 0,03 g pro Kilogramm zusammen.
  • Supplementation mit Kreatin gilt in der üblichen Dosierung als gut verträglich.
  • Ernährung und Kreatin-Dosierung ergänzen sich, weil Fleisch nur einen Teil des Bedarfs deckt.
  • Energie aus der Kreatin-Dosierung steht der Muskulatur schneller zur Verfügung als aus Kohlenhydraten.
  • Skelettmuskel enthält den größten Anteil des körpereigenen Kreatins.
  • Muskelfaser nimmt bei der Kreatin-Dosierung zusätzliches Wasser auf, ohne dass ein Ödem entsteht.
  • Sport-Einsteiger orientieren sich bei der Kreatin-Dosierung an der pauschalen Menge von 3 bis 5 g.
  • Kreatinin steigt bei Kreatin-Supplementation im Blut leicht an, ohne die Niere zu schädigen.
  • Nebenwirkung der Kreatin-Dosierung ist meist ein leichter Magen-Darm-Effekt bei hohen Einzeldosen.
  • Fleisch und Nahrung liefern zusätzliches Kreatin, das die Supplement-Dosis ergänzt.
  • Krampf durch die übliche Kreatin-Dosierung ist bislang nicht zuverlässig belegt.
  • Vegetarismus und Veganismus senken die körpereigenen Kreatin-Speicher, die Dosierung bleibt gleich.
  • Kraftsport-Studien zur Kreatin-Dosierung zeigen Vorteile bei Kraft und Energiebereitstellung.
  • Lebensmittel wie Fleisch tragen nur einen kleinen Teil zur täglichen Kreatin-Menge bei.
  • Gehirn nutzt einen kleinen Teil des Kreatins aus der Dosierung für den eigenen Energiestoffwechsel.
  • Wasser ist bei jeder Kreatin-Dosierung wichtig, weil Kreatin Flüssigkeit in die Muskelfaser zieht.
  • Niere scheidet überschüssiges Kreatin aus der Dosierung als Kreatinin wieder aus.
  • International Society of Sports Nutrition gilt als zentrale Quelle für die empfohlene Kreatin-Dosierung.